Geächtet - Juhani Aho - Страница 1 из 54


Nur der Stahl war meine Stütze:
Er zersprang am harten Steine,
An der Mutter argem Leben,
An des bösen Weibes Schande. Kalevala 33,
91-98 1 »Seht zu, daß
ihr Junnu in Ruhe lassen könnt«, schilt der Meister von der
anderen Seite des Feldes quer über den ungemähten Roggen.
»Ja, wenn er nur selbst Frieden halten könnte«,
murren die anderen. Aber bald ist die Neckerei aufs neue im
vollen Gange. Alle Leute des Hofes sind im Bunde gegen einen
einzigen. Er ist ein großer, plumper, dunkelhäutiger
Knecht, der, ohne den Rücken ein einziges Mal zu strecken,
drauflosmäht wie ein Sturmwind, allen anderen ein tüchtiges
Stück voraus, indem er offenbar versucht, die Neckereien zu
überhören. Aber sie wollen ihn wütend machen. Sie
wollen ihn soweit bringen, daß er, um seinen Mut zu kühlen,
wie gewöhnlich, wenn er gereizt wird, irgendeinen großen,
schweren Gegenstand gegen sie schleudere. Auf diese Art haben sie ihn
dazu gebracht, das Tabakmesser zu ergreifen und gegen die Stubenecke
zu werfen oder große Steine vom Felde loszureißen. Nach
einer solchen Entladung zieht er sich gern weit zurück und
spricht nachher tagelang mit niemand. Und wenn er gar nichts in die
Finger bekommen und sie auf keine andere Weise von sich fernhalten
kann, dann betrachten sie ihn als richtigen Dummkopf und hetzen
die kleinen Buben auf ihn, damit sie ihn zum Narren halten


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