Paul Clifford, Band 2 - Edward Bulwer-Lytton - Страница 1 из 117


Im Schmucke, wie es liebt der Held
Im Divan Giaffer sitzt der Alte!
Mir ahnt, es schaff' in spätrer Zeit
Der Bube mir noch Herzeleib. Braut von Abydos. Der
gelehrte und scharfsinnige Johann Schweighäuser (ein Name, leicht
zu buchstabiren für einen englischen Mund und honigmild zum
aussprechen), erfreut sich in seinem Appendix continens particulam
doctrinae de mente humana, welcher den Band seiner Opuscula Academica
schließt, an der Beobachtung, daß – wir führen
seine Worte nur aus dem Gedächtniß an – daß
unter der unendlichen Mannigfaltigkeit von Dingen, die auf dem
Schauplatz der Welt dem Blicke der Menschen begegnen, oder in irgend
einer Weise auf seinen Körper oder seinen Geist einwirken, bei
weitem der größere Theil so beschaffen ist, daß sie
ihm eher ein Gefühl der Lust denn des Schmerzens und Unbehagens
geben. Wir nehmen an, daß dieß im Allgemeinen richtig ist,
bei gesunden, tüchtigen Naturen, und zeichnen als auffallendes
Beispiel den Fall des eingekerkerten Paul aus; denn obwohl dieser
Jüngling dermalen in keiner angenehmen Lage war – und
obwohl keine ermuthigenden Gestalten ihm von den Zinnen der Zukunft
zulächelten: trotz dem fand er, sobald er nur wieder das
Bewußtseyn erlangt und sich mit einem Ruck aufgerafft hatte,
eine unmittelbare Quelle des Vergnügens in der Entdeckung,
erstlich, daß einige Herren und Frauenzimmer ihm in seiner
Gefangenschaft Gesellschaft leisteten, und zweitens darüber,


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