Napoleon Bonaparte - Henri Beyle - Страница 1 из 54


Schurig Der Essay über Napoleon Bonaparte wurde 1816 von
Stendhal begonnen, 1818-1821 weiter geschrieben und 1837
abgeschlossen. Epigraph Doch Geister gibts,
begünstiget vom Himmel,
Die durch sich selbst sind, alles sind und nichts
Dem Ahnherrn schuldig, nichts der Welt. So ist
Der Mann, den ich zum Herren mir erwählte.
Er in der Welt allein verdients zu sein;
Und allen Sterblichen, die ihm gehorchen sollen,
Gab ich ein Beispiel, das mich ehren wird. Goethe, nach
Voltaires Mahomet. An den Verleger (undatiert; aus dem
Nachlasse) In diesem Manuskript, das ich Ihnen anbiete, herrscht
keine Schönrederei. An keiner Stelle mache ich hochtrabende
Phrasen. Nirgends versengen die Worte das Papier. Die Ausdrücke:
Kadaver, scheußlich, erhaben, Greuel, abscheulich, Terror usw.
kommen nicht darin vor. Der Autor hat den Hochmut, niemanden
nachzuahmen; um aber nötigenfalls einen Vergleich mit dem Stile
dieses oder jenes unter den großen Schriftstellern Frankreichs
anzuregen, möchte ich sagen: Ich habe zu erzählen versucht
nicht wie die Mode-Autoren von heute, sondern wie Michel de Montaigne
oder Charles de Brosses. An den Leser (im April 1837)
Fu vera gloria?
Ai postera l'ardua sentenza.

War echt dein Ruhm?
Die Enkelwelt entscheide dies!
                 
Manzoni, Ode an Napoleon. Ein Mann hatte Gelegenheit, Napoleon in


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