Hans Huckebein - Wilhelm Busch - Страница 1 из 3


man Fritz, den muntren Knaben,
Nebst Huckebein, dem jungen Raben. Und
dieser Fritz, wie alle Knaben,
Will einen Raben gerne haben. Schon
ruscht er auf dem Ast daher,
Der Vogel, der mißtraut ihm sehr.
»Schlapp« macht der Fritz von seiner Kappe
Mit Listen eine Vogelklappe. Beinah
hätt' er ihn! – Doch ach!
Der Ast zerbricht mit einem Krach. In
schwarzen Beeren sitzt der Fritze,
Der schwarze Vogel in der Mütze.
Der Knabe Fritz ist schwarz betupft;
Der Rabe ist in Angst und hupft. Der
schwarze Vogel ist gefangen,
Er bleibt im Unterfutter hangen.
»Jetzt hab' ich dich, Hans Huckebein,
Wie wird sich Tante Lotte freun!«
Die Tante kommt aus ihrer Tür;
»Ei!« spricht sie, »welch ein gutes
Tier!« Kaum ist das Wort dem Mund
entflohn,
Schnapp! – hat er ihren Finger schon.
»Ach!« ruft sie, »er ist doch nicht gut!
Weil er mir was zuleide tut!!«
Hier lauert in des Topfes Höhle
Hans Huckebein, die schwarze Seele.
Den Knochen, den der Spitz gestohlen,
Will dieser sich jetzt wieder holen.


-10     пред. Страница 1 из 3 след.     +10