Das Diadem aus Beryll - Arthur Conan Doyle - Страница 1 из 39


1892) Übersetzer: Alexander Wlk © 2007: Alexander Wlk
»Holmes!«, sagte ich als ich eines Morgens vor unserem
Bogenfenster stand und auf die Straße hinabblicke, »hier
läuft ein Verrückter vorbei. Es erscheint mir eher traurig,
dass seine Verwandten es ihm gestatten alleine nach draußen zu
gehen.« Mein Freund stand schwerfällig aus seinem Sessel
auf und schaute mir, mit den Händen in den Taschen seines
Morgenmantels, über die Schulter. Es war ein heller, klarer
Februarmorgen und der Schnee des Vortags lag immer noch auf den
Straßen, wobei er in der Wintersonne funkelte. In der Mitte der
Baker Street pflügte der Verkehr durch den Schnee und machte aus
ihr ein braunes, matschiges Band, aber auf beiden Seiten und auf den
mit Schneehaufen übersäten Seiten der Fußwege lag er
noch immer da wie frisch gefallen. Die grauen Gehwege selbst waren
zwar geräumt, aber immer noch gefährlich glatt, sodass
weniger Passanten entlang liefen als üblich. Tatsächlich kam
aus Richtung der Metropolitan Station nur der einzelne Gentleman,
dessen exzentrisches Verhalten meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Er
war ein Mann um die fünfzig, groß, korpulent und
eindrucksvoll, mit einem kompakten, gezeichneten Gesicht und einer
ehrgebietenden Statur. Sein Kleidungsstil war düster, aber
dennoch kostspielig, ein schwarzer Frack, ein schimmernder Hut,
adrette braune Gamaschen und maßgeschneiderte perlgraue Hosen.


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