Bleakhaus - Charles Dickens - Страница 1 из 1471


Kanzleigerichtsbeisitzer so liebenswürdig, bei einer
öffentlichen Feier und in einer Gesellschaft von
hundertfünfzig Damen und Herren, von denen man nicht gut annehmen
kann, daß sie verrückt sind, die Behauptung aufzustellen,
das Kanzleigericht sei eine fast fehlerlose Institution, wenn es auch
das Lieblingsthema gewisser, in Vorurteilen befangener Leute
bilde – bei welcher Äußerung besagter Richter
mir einen Seitenblick zuzuwerfen geruhte –, sie
herabzusetzen. Es habe vielleicht, gab er zu, kleine unbedeutende
Mängel hinsichtlich Schnelligkeit, was Erledigungen beträfe,
aber alles andere sei übertrieben und lediglich eine Folge der
»Engherzigkeit und Knauserei des Publikums«. In
Wirklichkeit hat nun aber das gerügte Publikum noch bis vor
kurzem die allerentschiedenste Neigung an den Tag gelegt, die Zahl der
Kanzleirichter zu vermehren, die anfänglich, wenn ich nicht irre,
Richard II. – es kann geradesogut ein anderer gewesen
sein – festgesetzt hat. Dieser Witz schien mir zu gut, um
ihn in dieses Buch aufzunehmen, sonst hätte ich ihn
Konversations-Kenge oder Mr. Vholes in den Mund gelegt. Ich hätte
ihn recht passend mit einem Zitat aus Shakespeares Sonetten verbinden
können: – – – – – Ich werde
dem Stoffe gleich, in dem ich arbeite,
wie eines Färbers Hand,
Beklag mich denn, und wünsche anders mich! Da es
immerhin von Belang ist, wenn das »engherzige und
knauserige« Publikum erfährt, wie in dieser Hinsicht die


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