Gedichte - Simon Dach - Страница 1 из 3


Schloßbrücke Du Seule Brandenburgs, du Preussens
Sicherheit,
O Fridrich Wilhelm, Trost und Hoffnung vieler Lande,
Sey willkomm deinem Volck hie an des Pregels Rande!
Des Höchsten Ehrendienst ist wegen dein erfreut.
Verspricht Uns unter Dir die alte güldne Zeit;
Gerechtigkeit und Fried in jedem Ort und Stande
Verknüpffen dir sich fest mit einem güldnen Bande.
Du machst, daß alles wil genesen weit und breit. In dem
dein Eintzug Uns die Hoffnung aber giebet,
So wirstu billich nie von uns auch gnug geliebet;
O leb Uns werthes Haupt, sey Uns ein Sonnenschein, Der nimmer
untergeht! schon jetzt mit deiner Jugend
Dringt Fama durch die Welt, du wirst bey solcher Tugend
Nicht hie nur, sonder auch im Himmel Hertzog seyn.

(1641) Anke van Tharaw Verfasser: unbekannt, vermutlich
Simon Dach (samländisch, um 1650) (siehe auch die
Übersetzung von Herder) Anke van Tharaw öß, de my
geföllt,
Se öß mihn Lewen, mihn Goet on mihn Gölt. Anke
van Tharaw heft wedder eer Hart
Op my geröchtet ön Löw' on ön Schmart. Anke
van Tharaw mihn Rihkdom, min Goet,
Du mihne Seele, mihn Fleesch on mihn Bloet. Quöm' allet
Wedder glihk ön ons tho schlahn,
Wy syn gesönnt by een anger tho stahn. Kranckheit,
Verfälgung, Bedröfnös on Pihn,
Sal vnsrer Löve Vernöttinge syn. Recht as een
Palmen-Bohm äver söckt stöcht,
Je mehr en Hagel on Regen anföcht. So wardt de Löw'


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