Die Faust - Sven Elvestad - Страница 1 из 100


I. Am 25.
Februar 1899, um sieben Uhr morgens, fand man in der Christian
Kroghsgate einen bewußtlosen Mann. Eine zur Ablösung
anrückende Patrouille von Schutzleuten bemerkte ihn. Einer von
ihnen ging zu dem nächsten Telephon und läutete bei der
Kriminalpolizei an. Und in dem Augenblick, da der Bewußtlose in
einen Wagen gelegt wurde, um nach dem Landeskrankenhause gebracht zu
werden, war bereits ein Kriminalbeamter zur Stelle. Dieser
erkannte sofort, daß hier ein Verbrechen vorlag. Der Verletzte
hatte eine große Wunde an der linken Seite des Kopfes,
unmittelbar über dem Ohr. Es war ein Mann mittleren Alters,
offenbar ein Bauer. Der Beamte fuhr mit nach dem Krankenhause,
wo der Gefundene rasch verbunden wurde. Der Arzt stellte fest,
daß seine Verwundung nicht lebensgefährlich sei.
Aber nur durch ein Wunder sei er dem Tode entronnen. Die Wunde sei
durch ein stumpfes Instrument verursacht, durch einen Knüppel
oder eine Eisenstange, und die Waffe sei mit außerordentlicher
Kraft geführt worden. Aus den Papieren des
Überfallenen ging hervor, daß er der Sohn eines
vermögenden Bauern aus der Gegend von Elverum war. Man hatte ihn
seiner Uhr und aller sonstigen Wertsachen beraubt. Als er das
Bewußtsein so weit zurückerlangt hatte, daß er
über seine Erlebnisse berichten konnte, erzählte er, er sei
am Tage zuvor in stark berauschtem Zustand mit ein paar


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