Der Amaranthklub - Joseph Smith Fletcher - Страница 1 из 201


(Spionage-Roman)
Erstes Kapitel. Das Wirtshaus am
Wege. Daß hier überhaupt ein Gasthaus stand, war eine
Quelle ständiger Verwunderung der Leute, die auf diese einsame
Landstraße verschlagen wurden. In der Nähe lag kein Dorf,
keine Stadt. Außer ein paar weit verstreuten Pachthöfen
konnte auch das schärfste Auge erst am fernen Horizont den Turm
eines Dorfkirchleins oder die ragenden Dächer eines Schlosses
entdecken. Hier war nichts als Ruhe und Einsamkeit. Das Gasthaus
lag an einem Kreuzweg. Auf einem halb verwaschenen Schild sah man das
Bild eines verzweifelten Fuchses, der von Hunden, die ihre rote Zunge
heraushängen ließen, verfolgt wurde. Dieses Schild hatte
mehr Sinn, als ein flüchtiger Beobachter hätte ahnen
können. Denn die Existenz dieses Wirtshauses beruhte auf den
Füchsen im Walde und der Meute im Hundezwinger. Während der
Jagdzeit war Leben in den alten Zimmern, und edle Pferde stampften in
den Ställen. Wenn die Ernte auf den Feldern vorüber war,
begann die Ernte des »Wirtshauses zum Fuchs«. Es war
aber erst Ende Juni, und der Wirt hatte wenig zu tun. Ab und zu kam
ein Landfahrer vorüber und trank sein Gläschen Bier
in der Küche. Dann und wann hielt der Wagen eines Bauern oder
eines Handlungsreisenden vor dem Haus. Es kam auch gelegentlich vor,
daß ein Autler einkehrte. Aber die vornehmen Gäste der


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