Weltwanderers letzte Fahrten und Abenteuer - Kurt Faber - Страница 1 из 341


Abenteuer Baltikum – Balkan – Südsee –
Japan – Korea – China – Sibirien – Moskau
– Palästina – Syrien – Kanada
Geleitwort von Heinz Amelung Trinkt, o Augen, was die
Wimper hält,
Von dem goldnen Überfluß der Welt! Jeder kann
und soll dieser Mahnung Gottfried Kellers in seinem
»Abendlied« folgen; wer aber ist in der Lage, sie nicht
nur als weise Lehre zu beherzigen, sondern einfach als Lebensaufgabe,
als Beruf zu betrachten und doch und gerade dadurch dem großen
Ganzen zu dienen? Der Weltwanderer Kurt Faber verstand sich auf diese
höchst seltene Kunst, ja er war Meister in ihr. Er liebte die
Ferne nicht um der Ferne willen; er jagte auch – trotz des
Titels seines farbigen Südamerikabuches – nicht dem
Glücke nach durch die Welt; ihm lag nichts am Wohlleben, an einem
Genießer- oder Faulenzerdasein, denn er war unausgesetzt
fleißig; er war nicht ruhelos, weil ihn irgendetwas forttrieb
aus der Heimat, die er glühend, mit allen Fasern seines Herzens
liebte; er reiste auch nicht, weil ihm das Reisen an sich eine Freude
oder ein Bedürfnis war ... Kurt Faber war der geborene
Wandersmann, ich bin glücklich, daß ich ihn in diesem
völlig gemäßen Beruf unterstützen und
fördern durfte. Im bittern Kriegsjahr 1916 erschien in der
»Täglichen Rundschau« eine Geschichte, die spannender
und lebendiger war als der fesselndste Roman. Da erzählte ein


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