Verfall und Untergang des Römischen Reiches. 2. Band - Edward Gibbon - Страница 1 из 732


Reiches – 2. Band Übersetzung und © 2012:

Cornelius Melville   Erste Veröffentlichung:

Projekt Gutenberg-DE   XI. HERRSCHAFT
DES CLAUDIUS · NIEDERLAGE DER GOTEN SIEG, TRIUMPH UND TOD DES
AURELIAN ZENOBIA   Während des Trauerspieles,
das die Regierungsjahre des Valerian und Gallienus darboten, hatte das
Römische Reich unter der Soldateska, den Tyrannen und den
Barbaren gleichermaßen massiv zu leiden und wäre daran
beinahe zugrunde gegangen. Seine Rettung hatte es einer Reihe
großer Herrscher zu danken, welche sämtlich aus der
kriegslüsternen Provinz Illyrien stammten. Innerhalb von nur
dreißig Jahren obsiegten Claudius, Aurelian, Probus, Diocletian
und seine Mitregenten über äußere und innere Feinde,
stellten die militärisch-disziplinierte Stärke der
Grenzbesatzungen wieder her und verdienten sich so den Ehrentitel der
›Erneuerer der Römischen Welt.‹  
AUREOLUS TOD DES GALLIENUS Der Sturz des verweichlichten
Alleinherrschers ebnete den Helden den Weg zu seiner Nachfolge. Das
Volk macht in seiner Empörung Gallienus für alle seine
Kalamitäten verantwortlich, und in der Tat waren sie in erster
Linie auf seine verschwenderische Hofhaltung und eine
gleichgültige Regierungstätigkeit zurückzuführen.
Auch ging ihm jedes Ehrgefühl ab, welches doch sonst für
fehlende Herrschertugenden aufkommen muss; aber solange er sich


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