Solferino - Hermann Ottomar Friedrich Goedsche - Страница 1 из 458


Historisch-politischer Roman aus der Gegenwart. (Nachtrag zu:
»Magenta und Solferino«) 1866
Zur Warnung macht der Verleger darauf aufmerksam, daß von dem
Herrn Verfasser des gegenwärtigen Buchs nur folgende Zeitromane
herrühren: »Sebastopol,« »Nena Sahib«
»Villafranca,« sämmtlich im Verlage von Herrn C.
Nöhring in Berlin. Die Fortsetzung des letzteren Werkes unter den
Titeln: »Zehn Jahre,« »Magenta und Solferino,«
»Solferino.« Außerdem der Roman
»Puebla,« sämmtlich in meinem Verlage erschienen.
Weitere Romane sind von ihm bis jetzt nicht erschienen; der neuerdings
mehrfach verübte Mißbrauch seines »Pseudonym«
ist demnach auf Täuschung des Publikums berechnet. Auf den Wunsch
der unterzeichneten Verlagshandlung wird der Herr Verfasser seinem
Autornamen jetzt und künftig stets beisetzen: »Verfasser
des Romans »Sebastopol.« Die Verlagshandlung: Carl
Sigism. Liebrecht. Dritter Abschnitt. Ein
Provisorium! Die Villa am See. Die Folge der Schlacht bei
Magenta war die völlige Räumung der Lombardei und das
Zurückgehen der österreichischen Armee auf die Mincio-Linie,
das heißt auf die Stütze des bekannten Festungsvierecks.
Dies geschah natürlich nicht so rasch und nicht ohne einzelne
Kämpfe. Von diesen war der bei Melegnano der wichtigste und
blutigste. Wie am Schluß der vorigen Abtheilung erwähnt
worden, war das Hauptquartier zunächst nach Binasco verlegt


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