Gedichte aus verschiedenen Quellen - Stefan George - Страница 1 из 21


Die einzigen frühen
Die hasel blühen.
Ein vogel pfeift In kühler au.
Ein leuchten streift
Erwärmt uns sanft
Und zuckt und bleicht. Das feld ist brach·
Der baum noch grau ..
Blumen streut vielleicht
Der lenz uns nach.   Besuch Sanftere
sonne fällt schräg
Durch deiner mauer scharten
In deinen kleinen garten
Und dein haus am gehäg. Schwirren die vögel im plan.

Regen sträuche die ruten:
Ziehen nach tagesgluten
Erste wandrer die bahn. Fülle die eimer nun strack!

Netze im pfade die kiese
Büsche und beete der wiese
Häng-ros und güldenlack! Und bei der wand am
gestühl
Brich den zu wirren eppich!
Streue blumen zum teppich!
Duftend sei es und kühl.   Danksagung
Die sommerwiese dürrt von arger flamme.
Auf einem uferpfad zertretnen klees
Sah ich mein haupt umwirrt von zähem schlamme
Im fluss trübrot von ferner donner grimm.
Nach irren nächten sind die morgen schlimm:
Die teuren gärten wurden dumpfe pferche
Mit bäumen voll unzeitig giftigen schneees
Und hoffnungslosen tones stieg die lerche. Da trittst du durch
das land mit leichten sohlen
Und es wird hell von farben die du maltest.
Du lehrst vom frohen zweig die früchte holen


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