Noch funfzig Fabeln für Kinder - (Johann) Wilhelm Hey - Страница 1 из 54


für welche dieses Büchlein bestimmt ist, bitten, die
Schlußbemerkung unsres vorigen Fabelbuchs einer erneuten
Aufmerksamkeit zu würdigen. Hinzuzufügen haben wir nur
Folgendes. Die Erfahrung einer zahlreichen Kleinkinderschule so
wie anderer Kinderkreise hat uns überzeugt, daß die lieben
Kleinen schon vom vierten bis sechsten Jahre an nicht bloß sehr
gern singen, was man ja täglich hört, sondern daß sie
auch Melodien, welche nicht zu schwierig, namentlich dem Umfange ihrer
Stimme angemessen sind, sehr gut behalten. Es ist eine Freude,
einen solchen Gesang zu Scherz oder Ernst aus dem Munde der Kinder mit
anzuhören. Wie bildend aber muß es für sie selbst
sein, wie sehr ihr Gehör, ihren Sinn für das Schöne
schärfen! Doch soll Alles in den Schranken der einfachsten
Uebungen bleiben, an frühreife künstlerische Leistungen
nicht im mindesten gedacht werden. Um nun diesen Zweck zu
fördern und auch den Ernst des Anhanges den Kindern desto lieber
zu machen, ist sein Inhalt meist singbar dargestellt, auch eine Anzahl
leichter Singweisen, älterer und neuer, beigefügt,
bloß in der Singstimme, weil es eben nur darauf ankommt,
daß sie den Kindern vorgesungen werden. Wenn es doch
gewünscht wird, so wird der Tondichter, dem wir einige derselben
verdanken, gern in einem besondern Hefte alle hier gegebenen und wohl
noch mehrere mit angemessener Pianofortebegleitung ausstatten.
Noch fordert der ausdrückliche Wunsch unsres Otto Speckter in


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