Der Feind aus dem Dunkel - Annie Hruschka - Страница 1 из 237


Kriminalroman   2. Auflage. Verlagsanstalt
Benziger & Co. A.-G., Einsiedeln Waldshut – Köln a. Rh.
– Straßburg i. E. Alle Rechte, auch
Übersetzungsrechte vorbehalten
I. Gerhard Holzmann steckte den
Schlüssel in das Torschloß seiner Villa. Ein Griff nach
rechts im Innern des Flurs, und das Stiegenhaus lag im hellen Schein
des elektrischen Lichtes. Seine junge Gattin war mit ihm
zugleich eingetreten. Jetzt sagte sie, dem Treppenaufgang
zuschreitend: »Nun, Gerdy, warum schließt du die Tür
nicht wieder ab? Willst du am Ende noch einmal fort?«
»Nein, ich bin wahrlich müde genug! Aber nach dem Schuppen
muß ich noch einen Augenblick, um mich zu überzeugen, ob
meine Anordnungen ausgeführt worden sind.«
»Muß das sein – jetzt um halb drei Uhr
morgens?« »Ja. Wenn die neue Formmaschine nicht
aufgestellt wurde, wie ich anordnete, so wären wir morgen
früh bei Arbeitsbeginn aufgehalten. Übrigens komme ich ja in
zwei Minuten zurück. Lege dich einstweilen ruhig nieder,
Lydia!« »Ja, auch ich bin todmüde. Auf
Wiedersehen, Gerdy!« Frau Lydia Holzmann stieg die
hellerleuchtete Freitreppe hinauf zur ersten Etage und ging durch den
geräumigen Korridor zu ihrem Schlafgemach, um sich gleich zur
Ruhe zu begeben. Holzmann war indessen schon
draußen am Kiesplatz und schritt eilig einem niedern,


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