Phänomenologie des Geistes - Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Страница 1 из 794


Geistes (1807) Dieser Band stellt das werdende Wissen dar. Die
Phänomenologie des Geistes soll an die Stelle der psychologischen
Erklärungen oder auch der abstraktem Erörterungen über
die Begründung des Wissens treten. Sie betrachtet die
Vorbereitung zur Wissenschaft aus einem Gesichtspunkte, wodurch sie
eine neue, interessante, und die erste Wissenschaft der Philosophie
ist. Sie faßt die verschiedenen Gestalten des Geistes als
Stationen des Weges in sich, durch welchen er reines Wissen oder
absoluter Geist wird. Es wird daher in den Hauptabteilungen dieser
Wissenschaft, die wieder in mehrere zerfallen, das Bewußtsein,
das Selbstbewußtsein, die beobachtende und handelnde Vernunft,
der Geist selbst, als sittlicher, gebildeter und moralischer Geist,
und endlich als religiöser in seinen unterschiedenen Formen
betrachtet. Der dem ersten Blicke sich als Chaos darbietende Reichtum
der Erscheinungen des Geistes ist in eine wissenschaftliche Ordnung
gebracht, welche sie nach ihrer Notwendigkeit darstellt, in der die
unvollkommnen sich auflösen und in höhere übergehen,
welche ihre nächste Wahrheit sind. Die letzte Wahrheit finden sie
zunächst in der Religion, und dann in der Wissenschaft, als dem
Resultate des Ganzen. Inhalt: Vorrede Einleitung
Die sinnliche Gewißheit; oder das Diese und das Meinen
Die Wahrnehmung; oder das Ding, und die Täuschung Kraft
und Verstand, Erscheinung und übersinnliche Welt Die


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