Theogonia (Theogonie) - Hesiod - Страница 1 из 51


Göttinnen Geschlecht. Übersetzt von Johann Heinrich
Voß.          
    Helikonischen Musen geweiht, heb' unser
Gesang an,
Die auf dem Helikonberge, dem großen und heiligen,
walten:
Wo sie den dunkelen Quell mit geschmeidigen Füßen
im Reihntanz
Und den Altar umschweben des allmachtfrohen Kronion.
5   Dort, den blühenden Leib
im Pannesosstrome gebadet,
Oder der Hippokren', und der heiligen Flut Olmeios,
Auf der erhabensten Kuppe des Helikon ordnen sie Chorreihn,
Lieblich und anmutsvoll, mit behend' umfliegendem
Fußtritt.
Jezo im Schwung von der Höhe, gehüllt in finsteren
Nebel, 10   Wandeln sie
nächtlich herab, holdselige Stimmen erhebend,
Feirend den Donnerer Zeus, und die ehrfurchtwürdige
Here,
Argos' Macht, die herlich auf goldenen Solen einhergeht,
Auch des gewaltigen Zeus blauäugige Tochter Athene,
Föbos Apollon zugleich, und Artemis, froh des
Geschosses, 15   Ihn auch,
den Erderschüttrer, den Landumstürmer Poseidon,
Themis, in achtbarer Würd', und Kypria, freudiges
Blickes,
Hebe zugleich, mit Golde gekränzt, und die schöne
Dione,
Eos, und Helios' Stärke zugleich, und die helle Selene,
Leto, Iapetos auch und den unausforschlichen Kronos,


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